Veronica Klingemann
Praxis für Gestalttherapie
und Supervision


kt kkt kkt kkt
logo            
 
Zur
Person

Arbeits-
weise

Angebot
Kontakt
Aktuelles




Burnout


Burnout-Syndrom


Der Begriff Ausgebranntsein oder englisch Burnout-Syndrom (engl. to burn out – ausbrennen) bezeichnet einen besonderen Fall berufsbezogener, chronischer Erschöpfung und wurde 1974 erstmalig von dem Psychoanalytiker Herbert Freudenberger eingeführt. Durch ständige Frustration, das Nichterreichen eines Zieles und zu hohe persönliche Erwartungen an seine eigenen Leistungen kann es zu einem Burnout-Syndrom kommen. Dabei sind die Symptome vielfältig und individuell unterschiedlich in Bezug auf Auftreten und Ausmaß. Die Symptome können Depressionen sein, aber auch Beschwerden, wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe beinhalten. Typische Symptome sind auch Schuldgefühle, zum Beispiel sich in seinem Beruf nicht genügend einzubringen.

Burn-out wird in der im deutschen Gesundheitswesen verbindlichen 10. Auflage der „Internationalen Klassifikation der Erkrankungen“, kurz ICD-10 genannt, als „Ausgebranntsein“ und „Zustand der totalen Erschöpfung“ mit dem Diagnoseschlüssel Z73.0 erfasst. Früher ging man davon aus dass das Burnout-Syndrom insbesondere in „helfenden Berufen“ durch hohe Arbeitsbelastung auftritt (Ärzten, Pflegeberufe, Lehrern, Sozialarbeitern, Erziehern). Dies führt häufig zur Krankschreibung, Arbeitsunfähigkeit oder Frühverrentung. Inzwischen wird aber deutlich, dass nahezu alle Berufsgruppen von Burnout betroffen sein können.

In letzter Zeit geriet das Burnout-Syndrom zunehmend ins Blickfeld der Medien, nachdem einige Fälle unter Sportlern bekannt wurden. Der Skispringer Sven Hannawald hat wegen des Burnout-Syndroms seine Karriere beendet. Auch der Rapper Eminem ist vom Burnout-Syndrom betroffen, er sagte deshalb jüngst seine Tournee ab.

aus Wikipedia, der freien Enzoklopädie

Wer ausbrennt, muß auch mal gebrannt haben


Mein Behandlungsangebot


Das Coaching kann zur Burnout Prophylaxe dienen, wenn es rechtzeitig in Anspruch genommen wird. In diesem Stadium können das strukturierte Betrachten der beruflichen Situation, Zielüberprüfung, Abgrenzung, Delegationsstrategien und Veränderungswünsche noch greifen. Coaching ist keine Form der Behandlung von akuten Burnout Problemen. Im fortgeschrittenen Stadium vergeht ein Burnout-Syndrom nicht „einfach“ wieder. In diesem Stadium werde ich oft kontaktiert für eine Supervision. Die berufliche Situation hat sich anhand eines Konfliktes oder auf Grund der ständigen Erschöpfung so zugespitzt, dass es ohne Hilfe nicht mehr zu bewältigen ist. Es ist ein schwieriger Weg, zu erkennen und zu akzeptieren, dass die eigenen Möglichkeiten erschöpft sind und eine Grenze erreicht ist. Oft ist als erstes eine Krisenintervention notwendig, weil die Situation sich so zugespitzt hat. Die weitere Arbeit ist in der Regel eine therapeutische Arbeit, um die eigenen Wünsche. Ängste, Grenzen und Möglichkeiten wieder zu erleben und zu integrieren. Diese Arbeit kann schmerzliche Abschiede von Zielen, Ansprüchen, Vorstellungen der eigenen Leistungsfähigkeit und Werten beeinhalten und öffnet neue Räume für neue Erfahrungen und die Entwicklung neuer Ziele.

In der Literatur wird Psychotherapie zur Burnout Behandlung empfohlen, dazu Entspannungsverfahren (Yoga, Muskelentspannung nach Jacobson, Autogenes Training,) körperliche Betätigung, kognitiv behavouriale Techniken, gezielte Nutzung der nicht berufsbezogenen Zeit und ggf auch eine medikamentöse Therapie.

Literatur: aus Wikipedia, der freien Enzoklopädie


· Christina Maslach und Michael P. Leiter: Die Wahrheit über Burnout: Stress am Arbeitsplatz und was Sie dagegen tun können. Springer 2001. ISBN 3-211-83572-5

· Eckhart H. Müller: Ausgebrannt - Wege aus der Burnout-Krise. 9. Aufl. Herder 2003. ISBN 3-451-04996-1

· Matthias Burisch: Das Burnout Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. 3. Aufl. Springer 2006. ISBN 3-540-23718-6

· Cary Cherniss: Jenseits von Burnout und Praxisschock. Hilfen für Menschen in lehrenden, helfenden und beratenden Berufen. Beltz 1999. ISBN 3-407-22041-3

· Anne-Rose Barth: Burnout bei Lehrern. Hogrefe 1997. ISBN 3-8017-1104-8

· Hillert, A. & Schmitz, E. (Hrsg.): Psychosomatische Erkrankungen bei Lehrerinnen und Lehrern. Ursachen, Folgen, Lösungen. Stuttgart: Schattauer, 2004, ISBN 3-7945-2259-1

· Jörg Fengler: Helfen macht müde. Zur Analyse und Bewältigung von Burnout und beruflicher Deformation. 6. Auflage Pfeiffer 2001. ISBN 3-608-89626-0

· Rosel Hölzer: Burnout in der Altenpflege. "vorbeugen - erkennen - überwinden" . Urban&Fischer 2003. ISBN 3-437-47530-4

· Traugott Schall: Erschöpft - müde - ausgebrannt. Überforderung und Resignation: vermeiden - vermindern - heilen. Würzburg 1993. ISBN 3-429-01487-5

· Uwe Schaarschmidt (Hrsg.): Halbtagsjobber? Psychische Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern. Analyse eines veränderungsbedürftigen Zustandes . Beltz-Verlag Weinheim, 2. Auflage 2005. ISBN

· P. Buchwald und S. E. Hobfoll: Burnout aus ressourcentheoretischer Perspektive. In: Psychologie in Erziehung und Unterricht. 51. 2004, 247-257.

Weblinks

· Burnout Portal
· Burnout-Selbsttest
· Burnout Test
· Dialog- und Kommunikationsplattform
· Burnout allg. und bes. in der Sozialen Arbeit
· Artikel von Prof. Dr. med. Volker Faust 1999
· Chatprotokoll mit vielen typischen Fragen und Antworten
· Perspektive89 - Belastung von Lehrkräften und schulischer Unterricht